Samstag, 23. Mai 2009

kurzes Update

Hallo liebe Pokergemeinde!
Mein letztes Update ist knapp einen Monat her.
Mir fehlte einfach die Motivation.
Ich hoffe jedoch, mich in Zukunft wieder öfter zum posten überwinden zu können.


Den April beendete ich mit fast 1.000$ im Minus.

Graph dazu:





Auch im Mai ging's weiter bergab.
Bankroll schrumpfte in den 3-stelligen Bereich.
Ein erneuter Limitabstieg folgte. Down to NL25.

Die Bankroll hat sich inzwischen durch 650$-FPP-Bonus und Gewinnen auf NL25 + NL50 wieder erholt und kratzt an die 2k-Grenze.
Insgesamt bin ich im Mai aber immer noch gute 300$ unter even.

Auf jeden Fall habe ich jetzt begriffen, dass ich noch einige Leaks habe und mein Game noch stark verbessern muss.
Derzeit habe ich den Glauben zwar verloren, mal die höheren Limits zu crushen, aber auch das kommt sicher mal wieder.


Weiter, weiter, immer weiter!



Bis dann & LG,

feelgood

Sonntag, 26. April 2009

Krise

Guten Abend geschätzte(r) Leser!
Wie im letzten Post schon erwähnt, lief's mit dem neu erlangten Selbstvertrauen und dem damit wahrscheinlich in Verbindung stehenden neuen Spielstil relativ bis sehr gut.

Naja. Dann kam wieder einer dieser Tage, die mir im März verschont blieben.
Doomswitch!
-1300$
Einen Tag danach auch noch noch ein paar Stacks gelassen.
Insgesamt zeigt der Graph nun steil, der Eiger-Nordwand erschreckend ähnlich, über den Höhenunterschied von 1800$ nach unten. *Fuck*
Die ersten Stunden nach solch einem Absturz sind natürlich furchtbar.
(Poker-)Existenzfragen kommen auf.
Bin ich einfach zu doof dafür?
Lohnt sich der Zeitaufwand?
HAT DAS ALLES NOCH EINEN SINN??

Danach geht's mit der Zeit wieder besser und besser.
Aber: Da es jetzt schon mein 3. Highspeed-Absturz in diesem Jahr ist, muss ich diesmal tiefer gehen und endlich die Gründe dafür ergründen.
Den eines ist gewiss: An Swings in dieser Form kann definitiv nicht nur die Varianz schuld sein.

Eine große Hilfe beim finden der Ursachen ist mir das Buch "The Pokermindset" von Ian Tylor & Matthew Hilger.
Dabei wird die Spieltheorie ausgelassen und man beschränkt sich rein auf die Psychologie beim Pokern.
Downswings, Tilt, Gefühle, Risikobereitschaft uvm.
Das und vor allem die Sicht, die man vom Spiel "Poker" haben sollte wird behandelt.

Meine Major-Leaks: trying to get even and wrong goals obv.
Würde ich die Varianz akzeptieren und bei -5 Stacks Sessions nicht noch versuchen, in gelangweiltem und müdem Zustand, das Ding noch zu drehen, wäre mir wohl einiger Ärger erspart geblieben.
Second: Ich sollte mir keine finanziellen Ziele mehr setzen, da die Einhaltung dieser, im shortrun zu einem großen Teil von der Varianz abhängig sind.
Der Verbesserung meines Spiels bringt es außerdem ebenfalls nichts.

Hab zwar erst ein Drittel durch, kann aber das Buch Anfängern und Fortgeschrittenen herzlichst empfehlen. Es hilft wirklich.

Abschließend kann ich mir selbst wieder nur versprechen, dass es besser wird und ich mich bald wieder in Richtung Sterne bewegen werde. (zu kitschig? o.0 )



Bis dann & LG,
feelgood

Samstag, 18. April 2009

LAG?!

Hi Leute!
Also erstmal sorry dafür, dass die Abstände meiner Einträge immer etwas länger sind.
Ein Grund dafür ist wohl die geringe Anzahl der gespielten Hände.
So bin ich diesen Monat erst bei knapp 17k Hands. Und das obwohl ich mir für den April 60k vorgenommen hatte.
Wird sich wohl nicht mehr ganz ausgehen.
Auch die geringe Anzahl der Hände hat natürlich einen Grund.
Nun schaffe ich es endlich nicht mehr 6-9 Tables aufzumachen, sondern konsequent beim 4-Tabling zu bleiben.
Ich muss das Limit erst einmal lernen, abchecken, drauf haben, ownen!!!
Und das geht wohl am einfachsten mit wenigen Tischen imo.
Erst jetzt merke ich, wieviel Value ich liegen habe lassen und wie unaufmerksam ich gespielt habe.

Auch für meine Stats ist es eine wohltat.
So lag ich mit 20/18 schon fast im Nit-Bereich. Die letzten Sessions beendete ich hingegen mit Stats von etwa 27/23.
Es macht mir einfach irre viel Spaß, diesen semi-LAG-Style zu spielen.
Wobei dann wieder die Frage aufkommt "Was ist LAG-Style jetzt eigentlich genau?"
Kann gerne im Forum diskutiert werde.

Ich werde auf jeden Fall versuchen mein Spiel noch aggressiver zu gestalten.
Bin ich dann selbst von mir überzeugt, werde ich die Tischanzahl wieder erhöhen um erneut in Richtung Supernova zu steuern.


Bis dann & LG,
feelgood

Samstag, 11. April 2009

milano

Die ersten 3 Tage dieser Woche habe ich in Mailand verbracht. Stadtbesichtigen usw.
Echt kranke Stadt muss man sagen.
Im Zentrum steht ein Designerladen nach dem anderen.

Schuher für 500€, Anzüge für 2000€. Nice :-)
Ich hab beschlossen, in etwa 5 Jahren nochmal vorbeizuschauen, hoffentlich dann mit mehr Geld im Börsel.

Der Dom in Mailand:



Pokertechnisch ging dann aufgrund des Ausfluges inklusive kein Bock mal 5 Tage garnichts.

Die erste Session des Monats, ich glaube es war ein Dienstag, verlief aber schonmal ziemlich unschön --> 6 Stacks down.
Ich schaffte es, diese 6 Stacks bis kurz vor dem Urlaub wieder aufzuholen und BE nach Mailand zu fliegen.
Gestern hab ich dann mal wieder überdurchschnittlich viel gegrindet. Muss ich jetzt sowieso öfter machen, sonst wirds nix mit SN bis Juli.
Es ging rauf, runter, rauf, runter...usw.
Maximalstand: +200$
Minimalstand: -550$
Endstand: -270$

Grund? Bin mir nicht sicher, ob es zuviele Tische sind. Wenn ich aufmerksam spiele, komme ich damit eigentlich gut klar.
Das Hauptproblem ist das herumgespewe von mir. Keine Ahnung ob ich es aus langeweile mache oder sonst was.
Es ist auf jeden Fall ein teures Leak.
Ich werd mich zusammenreißen, dann klappt's auch auf NL100.



bis bald & LG,

feelgood

Samstag, 4. April 2009

march summary

Der März war ganz okay.
Der erste Monat in diesem Jahr, in dem ich meinen vorläufigen Monatsgewinn nicht in der letzten Woche verdonkt habe.

Auch wenn es der bisher Gewinnreichste Monat überhaupt war, bin ich nicht ganz zufrieden.
Habe sehr wenige Hände gespielt und kaum Videos geguckt.

Immerhin folgte gegen Ende des Monats der 3. Versuch auf NL100.
Bei den vorherigen 2 Shoots fehlte es mir wohl etwas an Erfahrung, Skill und vorallem Konzentration.
Diesmal soll's natürlich klappen.

Ansonsten gibt's nicht viel zu sagen. Darum lasse ich jetzt auch Graphs sprechen.








LG,
feelgood

Dienstag, 31. März 2009

about me

Ich habe das Glück im wunderbaren oberösterreichischen Salzkammergut leben zu dürfen.
Da meine Schule (HTL Braunau) aber etwas weiter weg liegt, wohne ich während der Schulzeit von Montag bis Freitag im Internat.


Die Anfänge

Meine bisherige Pokerstory kopier ich jetzt hier einfach ma ausm PI rein:

Herbst, 2006
Das erste Mal auf Poker aufmerksam wurde ich, wie schon bei so vielen, durch die TV-Übertragungen im DSF.
Es folgten Unterhaltungen in der Schule und kleine Homegames.
Kaum waren die Regeln verstanden dachten wir, wir seien wie für das
Spiel geschaffen und als wir dannsogar ausrechnen konntenwie hoch unsere
Gewinnwahrscheinlichkeit ist fühlten wir uns schon wie richtige Profis.


Winter, 2006/2007
Bisher spielte ich nur mit Playmoney bei Pokerstars. Eines Abends hatte mein Bruder die Idee, doch mal 10$ einzuzahlen.
Ich bejahte dies natürlich und versichtere ihm außerdem noch, dass ich das Spiel wirklich beherrsche und Ahnung davon hätte. Gespielt wurde NL2.
Die ersten Minuten sogar sehr erfolgreich, daher folgte bei 13$ auch schon relativ prompt der Aufstieg auf NL5 (BRM?! …nie gehört).

Es war schon spät, etwa 1 Uhr. Mein Bruder ging ins Bett.
Ich, von der Sucht gepackt, spielte natürlich weiter.
Wenig überraschend, es war etwa 1:30, ging ich das erste Mal „broke“.

Es sollte nicht das letzte Mal für die nächste Zeit sein.

Frühling-Sommer 2007
Das Geld war zwar weg, die Sucht jedoch umso stärker. Ich beschloss mich doch etwas genauer mit der Theorie zu beschäftigen.
Es folgte die erste eigene Einzahlung von 10€. Ich spielte die 1$ SnGs.
Gewinne gab es kaum, aber ich hielt mich so über Wasser.
Für gewöhnlich würde es jetzt in etwa so weitergehen: Ich wurde immer besser und konnte meine BR immer weiter ausbauen.
Aber nicht bei mir.
Ich hatte keine Disziplin und spielte auch einfach mal so aus Spaß mit meiner ganzen BR auf NL50 oder „gönnte“ mir ein 10$ HU.
Ich zahlte ein paar Euro ein, spielte ein paar Tage damit und dann waren sie auch schon wieder weg.

Herbst 2007
Ich war deprimiert.
Da richtige Gewinne ausblieben verlor ich auch die Lust am Spiel.

Vielleicht auch gar kein schlechter Zeitpunkt für eine längere Pause, schließlich stand ein Schulwechsel an (Gymnasium --> HTL).

Frühling-Sommer 2008
Nach dem Winterschlaf erwachte mein Interesse an Poker wieder.
Ich beschloss mich auf Cashgame, mit striktem BRM, zu konzentrieren und zahlte 100$ ein.

Allmählich begann ich das Spiel zu kapieren und langsam entwickle ich mich zu einem Winnigplayer.

-geschrieben am 09.08.1992
------------------------------------------------------------------------------------------------



Gegenwart

Soweit sogut.

Wirklich viel hat sich aber eben erst ab dem Sommer getan.
Endlich machte ich akzeptable Gewinne und lernte das Spiel richtig.
Von Dezember bis Februar ging zwar Profitmäßig nicht viel, aber was solls.

Anfang März gings dann los mit DC-Videos gucken usw.
Viele hab ich noch nicht durch, aber hab ja Zeit.
btw: Pokervideos sind echt das absolut einzige, bei dem ich während dem gucken einschlafe. o.O

Derzeit donk ich auf NL100 SH herum. (vollständiger Wechsel von FR zu SH erfolgte etwa zu Jahrsbeginn)
Es ist nun mein 3. Versuch auf NL100. Diesmal klappt's.
Inzwischen nehme ich das ganze richtig ernst und suche die Fehler bei harten Swings nicht primär beim Gegner sondern bei mir selbst.

Warum ich blogge?
Finds schön, wenn ich in einigen Jahren, dann als NL5k+ Spieler natürlich, ohne Zwischenposts, durchlesen kann wie alles angefangen hat.
Außerdem dient es etwas der Kontrolle durch andere, keinen Blödsinn zu veranstalten.

Für alle Graph-Freaks gibts jetzt noch den aktuellen Jahresgraph:

2009


Jaja, ich weiß ^^

Soweit, sogut. Ich werde weiter berichten.


LG, feelgood